Eingetragen oder aktualisiert am 10.06.2008
Bewährungsstrafe für das Anlegen fiktiver Bedarfsgemeinschaften und Überweisung der Gelder aufs eigene Konto
Urteil des AG Gera vom 14.04.2008

Im vorliegenden Fall beschäftigte sich das Amtsgericht Gera mit einer SGB II Sachbearbeiterin, die in einer ARGE mit der Bearbeitung von Neuanträgen und Änderungsanträgen befasst war und im Rahmen ihrer Tätigkeit zwei fiktive Bedarfsgemeinschaften anlegte. Die den Bedarfsgemeinschaften vermeintlich zustehenden Leistungen in Höhe von fast EUR 60.000 überwies die Sachbearbeiterin auf ihr eigenes Konto. Sie wurde wegen Untreue in besonders schwerem Fall (Gewerbsmäßigkeit) in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, die jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde.

 

AG Gera, Urteil vom 14.04.2008, Aktenzeichen: 165 Js 24915/07 10 Ls











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