Eingetragen oder aktualisiert am 14.07.2008
Wer beim Diebstahl in der Hosentasche ein „Schweizer Offiziersmesser“ griffbereit trägt, führt ein gefährliches Werkzeug bei sich
Urteil des KG vom 17.04.2008

Trägt ein bei einem Diebstahl gestellter Täter ein so genanntes „Schweizer Offiziersmesser“ – ein Multifunktionswerkzeug mit einem Taschenmesser – nicht nur aus reiner Gewohnheit, sondern griffbereit in seiner Hosentasche, und ist ihm dies auch konkret bewusst, so begeht er einen Diebstahl mit Waffen in Form des Beisichführens eines gefährlichen Werkzeugs. Das am Tatort anwesende Diebstahlsopfer sowie zum Eingreifen bereite Personen sollen vor den Gefahren geschützt werden, die allein schon aus dem Umstand hervorgehen, dass der Täter über ein einsatzbereites Verletzungsmittel verfügt.

 

KG, Urteil vom 17.04.2008, Aktenzeichen: (2) 1 Ss 394/07 (42/07)











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