Eingetragen oder aktualisiert am 06.08.2008
Führerscheinentzug eines Radfahrers mit Blutalkoholkonzentration von 1,92 Promille
Beschluss des OVG Niedersachsen vom 11.07.2008

Bei einem Fahrerlaubnisinhaber, der ein Fahrrad unter erheblichem Alkoholeinfluss im Straßenverkehr führt, erwachsen daraus Bedenken, dass er in entsprechender Weise auch ein Kraftfahrzeug führen könnte. Daher hat der Verordnungsgeber einen Aufklärungsbedarf gesehen, der allgemein an das Führen eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss ansetzt. Es reicht somit in einem Gutachten aus, wenn überzeugend dargestellt wird, dass die Alkoholisierung des Betroffenen mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,92 Promille trotz geltend gemachter Ausfallerscheinungen auf eine hohe Trinkfestigkeit und eine Neigung zu unkontrolliertem Trinkverhalten hindeutet.

 

OVG Niedersachsen, Beschluss vom 11.07.2008, Aktenzeichen: 12 ME 136/08











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