Eingetragen oder aktualisiert am 18.07.2008
Leistungsempfänger haben Anspruch auf Umzugskostenübernahme bei fehlender anderweitiger Hilfemöglichkeit
Beschluss des SG Lüneburg vom 23.04.2008

Wenn Empfänger von Leistungen nach dem SGB II vortragen, dass sie keine Freunde haben, die ihnen bei ihrem Umzug helfen können, so darf der kommunale Leistungsträger nicht einfach davon ausgehen, dass dies doch der Fall ist. Denn es ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, dass jedem Leistungsempfänger Freunde oder Verwandte zur Seite stehen, die beim Umzug behilflich sein können oder wollen. Beziehern von Leistungen nach dem SGB II steht daher insoweit ein Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Durchführung des Umzugs mit einem Umzugsunternehmen zu. Es sind ihnen auch Maklergebühren zu ersetzen, wenn nachweislich ohne Einschaltung eines Maklers mehrere Mietverhältnisse nicht zustande gekommen sind.

 

SG Lüneburg, Beschluss vom 23.04.2008, Aktenzeichen: S 30 AS 538/08 ER











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