Eingetragen oder aktualisiert am 30.07.2008
Bei Wohnungseigentümern sind keine höheren Unterkunftskosten zu übernehmen als bei Mietern
Beschluss des SG Lüneburg vom 21.02.2008

Hauseigentümer haben keinen Anspruch auf Übernahme der Kosten, die den Höchstbetrag der angemessenen Kosten der Unterkunft für eine Mietwohnung übersteigen. Ein anderes Vorgehen würde zu einer sachlich nicht gerechtfertigten Ungleichbehandlung führen, da bei Hauseigentümern höhere Kosten der Unterkunft als bei Mietern übernommen würden. Bei der Berechnung des Heizkostenbedarfs ist eine Pauschalierung oder pauschalierte Geringhaltung derselbigen ohne konkreten Nachweis einer verschwenderischen Nutzung von Heizenergie nicht zulässig. Es darf über den Umweg einer Geringhaltung der Heizungskosten keine ständige Unterdeckung des Bedarfs an denselbigen herbeigeführt werden.

 

SG Lüneburg, Beschluss vom 21.02.2008, Aktenzeichen: S 30 AS 148/08 ER











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