Eingetragen oder aktualisiert am 17.09.2008
Unterkunftskosten dürfen sich nicht an denjenigen einer Bedarfsgemeinschaft orientieren, wenn Leistungsempfänger in Wohngemeinschaft lebt
Beschluss des SG Kassel vom 19.03.2008

Lebt ein Unterkunftsleistungen Begehrender nicht in einer Bedarfsgemeinschaft, sondern vielmehr in einer Wohngemeinschaft, in der kein gemeinschaftliches Wirtschaften stattfindet, so darf der Grundsicherungsträger bei der Bemessung der angemessenen Unterkunftskosten nicht die für einen Vier-Personen-Haushalt im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft angemessene Miethöhe und Wohnungsgröße zu Grunde legen. Denn eine Wohngemeinschaft unterscheidet sich von einer Bedarfsgemeinschaft und bedingt einen höheren Wohnbedarf, weil bestimmte Wohnbereiche allein einem bestimmten Mitglied der Wohngemeinschaft zur persönlichen Nutzung zugewiesen sind.
 
SG Kassel, Beschluss vom 19.03.2008, Aktenzeichen: S 7 AS 211/08 ER










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