Eingetragen oder aktualisiert am 26.02.2009
Berufsbedingte Wohnsitzabwesenheit ist für Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung unbeachtlich
Beschluss des LSG Nordrhein-Westfalen vom 27.11.2008

Die maßgebliche Frage für einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung, nämlich wo ein Hilfebedürftiger seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist danach zu beurteilen, ob der Hilfebedürftige tatsächlich an dem Ort verweilt, an dem er den Schwerpunkt seiner Lebensverhältnisse hat. Auch wenn sich der Betreffende überwiegend am Arbeitsort aufhält, spricht gegen eine Verlegung des Lebensmittelpunktes an den Arbeitsort, wenn er dies lediglich berufsbedingt tut, aber Eigentümer eines großzügig ausgestatteten Erstwohnsitzes ist, diesen für sich behindertengerecht umgebaut hat und dort persönliche Beziehungen zu Verwandten und Freunden unterhält.
 
LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 27.11.2008, Aktenzeichen: L 7 B 137/08 AS ER

 











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