Eingetragen oder aktualisiert am 10.04.2007
Wenn ein Bewerbungsschreiben den potentiellen Arbeitgeber nicht erreicht...


Das LSG Berlin-Brandenburg hat mit einer Entscheidung vom 13.12.2006 (Az.: L 18 AS 1191/06) klargestellt, dass eine nicht zugegangene Bewerbung nicht gleichzusetzen ist mit einer "Negativ-Bewerbung" und daher nicht ursächlich für eine Verlängerung der Arbeitslosigkeit sein kann.

 

Darüberhinaus wurden einige Grundsätzlichkeiten von dem Gericht bezüglich den von Leistungsempfängerinnen und -empfängern geforderten Bewerbungen festgestellt: Eine fehlendes Bild oder in der Bewerbung aufgezeigte nicht vorhandene Vorkenntnisse stellen keine Negativ-Bewerbung dar, wenn darauf hingewiesen wird, dass die Bewerbung bei Interesse vervollständigt werden kann. Eine Gleichsetzung mit einer "Nichtbewerbung" kann nur dann erfolgen, wenn die Bewerbung selbst so abschreckend ist, dass die Bewerberin oder der Bewerber schon deswegen ausscheidet.











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