Eingetragen oder aktualisiert am 17.09.2008
An PSP leidender Krankenversicherungsnehmer, der zu häufigen Stürzen neigt, hat Versorgungsanspruch auf Hüftprotektoren
Urteil des SG Aachen vom 10.06.2008

Personen mit einer Erkrankung des zentralen Nervensystems (Steele-Richardson-Olzewski-Syndrom; PSP), deren Bestandteil ein Sturzsyndrom ist, haben gegenüber ihrem Krankenversicherer einen Anspruch auf Versorgung mit Hüftprotektoren. Ein solcher Hilfsmittelanspruch wird auch nicht durch den Umstand ausgeschlossen, dass Hüftprotektoren (noch) nicht im Hilfsmittelverzeichnis der Spitzenverbände von Krankenkassen enthalten sind. Im Übrigen kann sich die Notwendigkeit des Hilfsmittels nicht erst aus der konkreten Gefahr unmittelbar drohender Krankheitsfolgen oder Behinderungen, sondern bereits aus deren Möglichkeit nach einem Sturz ergeben.
 
SG Aachen, Urteil vom 10.06.2008, Aktenzeichen: S 13 KR 12/08










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