Eingetragen oder aktualisiert am 14.05.2009
Entschädigungsleistung aufgrund Enzephalopathie als Impfschaden nach Pertussis-Schutzimpfung
Urteil des LSG Berlin-Brandenburg vom 29.01.2009

Es besteht ein Anspruch auf Gewährung von Entschädigungsleistungen, wenn bei einer Pertussis-Schutzimpfung ein Impfschaden in Form von psychophysischem Entwicklungsrückstand, Bluthochdruck und Übergewicht sowie Schwerhörigkeit entsteht. Unter Berücksichtigung der Vorgaben der AHP 2004/2005 liegt bei einer Enzephalopathie nach einer Pertussis-Schutzimpfung ein Impfschaden vor. Entsprechend dieser Vorgaben ist die Feststellung eines Impfschadens aufgrund einer Pertussis-Impfung somit an die Voraussetzung geknüpft, dass eine klinisch-manifeste Enzephalopathie innerhalb des Zeitfensters aufgetreten ist, das als Inkubationszeit nach einer Pertussis-Impfung gilt.
 
LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29.01.2009, Aktenzeichen: L 11 VJ 36/08










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