Eingetragen oder aktualisiert am 11.03.2010
Stationäre Behandlung muss nach objektiven medizinischen Befunden erforderlich sein
Urteil des BSG vom 10.04.2008

Bei einem Abrechnungsstreit zwischen Krankenhaus und Krankenkasse bzgl. der Beurteilung der Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit durch den verantwortlichen Krankenhausarzt, ist immer daraufhin zu überprüfen ob nach den objektiven medizinischen Befunden und wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Behandlung und dem damals verfügbaren Wissens- und Kenntnisstand des Krankenhausarztes – ex ante – eine Krankenhausbehandlung erforderlich war. Insbesondere muss die Beurteilung medizinischen Richtlinien, Leitlinien und Standards entsprochen haben. Sie darf zudem nicht der allgemeinen oder besonderen ärztlichen Erfahrung widersprochen haben.
 
BSG, Urteil vom 10.04.2008, Aktenzeichen: B 3 KR 19/05 R










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