Eingetragen oder aktualisiert am 07.09.2007
Rentenversicherung muss volle Kindererziehungszeit auch bei Wechsel in ein Versorgungswerk anrechnen
Urteil des Hessischen LSG vom 02.07.2007

Kindererziehungszeiten (KEZ) müssen in der Rentenversicherung auch dann vollständig anerkannt werden, wenn Mütter oder Väter vor Ablauf der 3-jährigen KEZ in ein berufsständisches Versorgungswerk wechseln. Da hier das berufsständische Versorgungswerk Leistungen für die Zeiten der Kindererziehung nicht vorsieht und da für Familien, deren Eltern sich der Kindererziehung widmen, gleichzeitig ein Benachteiligungsverbot gilt, muss die gesetzliche Rentenversicherung als subsidiäres System "einspringen". Das Hessische Landessozialgericht hatte dabei nicht zu entscheiden, ob die Satzung des Versorgungswerkes, die keine rentenrechtliche Berücksichtigung von KEZ vorsieht, verfassungskonform ist.

 

Hessisches LSG, Urteil vom 02.07.2007, Aktenzeichen: L 2 R 366/05 ZVW











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