Eingetragen oder aktualisiert am 27.09.2007
Auslandsaufenthalt eines verfolgten Juden ist Rentenzeit


Die Zeit, die ein Jude nach der Flucht vor den Nazis im Ausland verbracht hat, muss zumindest teilweise zu seinen Gunsten als Beitragszeit bei der Rente angerechnet werden. Jedoch wurde der 31. Dezember 1949 als Stichtag festgesetzt und weitere Jahre werden nicht mehr bei der Rente berücksichtigt. Somit hatte die Klage der Witwe eines Auschwitz-Überlebenden Erfolg, dem wegen einer vorübergehenden Rückkehr nach Polen die Jahre im Ausland nicht angerechnet worden waren. Wenn ein NS-Verfolgter in seine Heimat zurückkehrte, um nach Angehörigen oder Habseligkeiten zu suchen, darf dies bei der Rentenberechnung nicht zum Nachteil werden.

 

SG Düsseldorf vom 24.04.2007, Aktenzeichen: S 10 R 370/05











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