Eingetragen oder aktualisiert am 11.03.2010
Keine andauernde Depression mit leistungsmindernder Bedeutung bei weitgehend selbständiger Haushaltführung
Urteil des Bayerischen LSG vom 19.12.2007

Um allenfalls eine depressive Episode und nicht um eine andauernde Depression mit leistungsmindernder Bedeutung handelt es sich versicherungsrechtlich, wenn eine Person weder eine regelmäßige nervenärztliche Betreuung noch eine medikamentöse Behandlung in Anspruch nimmt und ihren Haushalt noch weitgehend selbst erledigt. Insbesondere ist dies dann anzunehmen, wenn Betroffene weiterhin in der Lage sind, zumindest körperlich leichte Arbeiten im Umfang von sechs Stunden oder mehr täglich zu verrichten. Die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Rentengewährung wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind in einem solchen Fall nicht gegeben.
 
Bayerisches LSG, Urteil vom 19.12.2007, Aktenzeichen: L 19 R 558/05










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