Eingetragen oder aktualisiert am 10.06.2008
Namensänderung bei Pflegekindern rechtmäßig, wenn dies dem Wohl des Kindes förderlich ist
Beschluss des VG Münster vom 07.05.2008

Rechtmäßig ist die Änderung des Familiennamens eines Pflegekindes dann, wenn die Namensänderung dem Wohl des Kindes dient und kein überwiegendes Interesse des leiblichen Elternteils an der Beibehaltung des Namens erkennbar ist. Denn das namensrechtliche Band zwischen leiblichem Elternteil und dem Pflegekind ist im Unterschied zu Stiefkindern oder Scheidungshalbwaisen von geringerer Festigkeit. Die Mutter kann sich auf ein maßgebliches Interesse am Fortbestand des Namens in der Regel nicht berufen, da sie ihrer Eigenverantwortung für das in Pflege gegebene Kind nicht gerecht wird.

 

VG Münster, Beschluss vom 07.05.2008, Aktenzeichen: 1 K 1942/06











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