Eingetragen oder aktualisiert am 29.01.2008
Einladung zur Pressekonferenz
Am 14. Januar um 10.00 Uhr im Bundespresseamt Berlin

Einladung zur gemeinsamen Pressekonferenz der Verbände

Strafverteidigervereinigungen | Organisationsbüro
RAV - Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein
Vereinigung Berliner Strafverteidiger
DVJJ - Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen
NRV - Neue Richtervereinigung
ASJ - Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen
Rechtsanwaltskammer Berlin
Deutsche Strafverteidiger e.V.

Hände weg vom Jugendstrafrecht
Experten des Jugendstrafrechts nennen Fakten zur Jugendkriminalität.


Montag, 14. Januar 2008, 10.00 - 11.00 Uhr
Bundespressekonferenz
Raum I - III
Schiffbauerdamm 40
10117 Berlin

mit
Prof. Dr. Günter Tondorf (Düsseldorf)
Prof. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen (Hamburg)
Oberstaatsanwalt Klaus Pförtner (Frankfurt am Main)


Das Jugendstrafrecht steht zur Debatte. Aus der Politik werden Forderungen nach »härteren Strafen«, nach »Erziehungslagern« und »Warnschussarrest« erhoben. Die »zunehmende Gewalt« jugendlicher Straftäter, so heißt es, mache politisches Handeln notwendig.

Die Mehrheit der Fachverbände und Experten sieht dies aus guten Gründen anders. Verschärfungen des Jugendstrafrechts sind nicht nur ungeeignet, das Problem jugendlicher Kriminalität zu lösen, sie sind vielmehr schädlich und gefährden erzielte Erfolge. Sie werden wider besseres Wissen vorgetragen und entbehren jeder sachlichen Begründung.

Experten verschiedener Verbände, die in Praxis und Wissenschaft mit Jugendstrafrecht und Jugendkriminalität befasst sind, stellen sich daher gemeinsam gegen eine Verschärfung des Jugendstrafrechts.

Und sie erklären warum:

Der Kriminologe Prof. Bernd-Rüdeger Sonnen, der Strafverteidiger Prof. Günter Tondorf und der Staatsanwalt Klaus Pförtner klären auf über die Hauptursachen von Gewaltkriminalität, effektive Maßnahmen zu ihrer Verhinderung, geeignete Sanktionen zur Vermeidung von Rückfällen und den Umgang mit in Deutschland lebenden straffällig gewordenen ausländischen Jugendlichen. Sie erläutern, ob die aktuellen Vorschläge für Gesetzesänderungen überhaupt zulässig sind und welche rechtlichen Grenzen im nationalen und internationalen Recht bestehen.
Im Vorfeld wird eine gemeinsame Erklärung der Fachverbände vorgestellt werden.

Die Referenten stehen auf Anfrage telefonisch und im Anschluss der PK persönlich für Gespräche zur Verfügung.

Weiteres schriftliches Material wird vor Ort zur Verfügung gestellt und kann ab Freitag, 11. Januar unter www.strafverteidigertag.de/haendeweg abgerufen werden.

Wir würden uns sehr freuen, Sie/jemanden aus Ihrer Redaktion auf der Pressekonferenz zu begrüßen. Ihre Ansprechpartnerin ist Rechtsanwältin Natalie von Wistinghausen
(tel.: 030 - 28 87 86 00 / 0177 - 274 55 91).



Zu den Personen:

Prof. Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen - lehrt Strafrecht einschließlich des Wahlschwerpunktes Kriminalität (Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug) an der Universität Hamburg. Er ist seit 1997 (ehrenamtlicher) Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ). Von 1997 bis 2002 auch Vorsitzender der Straffälligen- und Bewährungshilfe Berlin. Außerdem mit Henry Maske zusammen Vorsitzender des Henry-Maske-Fonds bei der DVJJ.

Prof. Dr. Günter Tondorf - ist Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Düsseldorf, Honorarprofessor an der Universität zu Köln und wissenschaftlicher Leiter des Institut für Konfliktforschung e.V. in Köln

Klaus Pförtner - ist Oberstaatsanwalt in Frankfurt am Main und Sprecher der Fachgruppe Strafrecht und Staatsanwaltschaft der neuen Richtervereinigung

Mit freundlichen Grüßen


Natalie von Wistinghausen
Vereinigung Berliner Strafverteidiger, Berlin
Hannes Honecker
Geschäftsführer des RAV, Berlin
Thomas Uwer
Organisationsbüro der Strafverteidigervereinigungen
Wilfried Hamm
Vors. Richter am Verwaltungsgericht, Neue Richtervereinigung
Jochen Goerdeler
Geschäftsführer der DVJJ
Dr. Margarete von Galen
Präsidentin der Berliner Rechtsanwaltskammer
Harald Baumann-Hasske
Bundesvorsitzender der ASJ
Dr. Regina Michalke
Deutsche Strafverteidiger e.V



Strafverteidigervereinigungen | Organisationsbüro
Mommsenstraße 45, 10629 Berlin, Tel.: 030-31018218, Fax: 030-31018219

RAV - Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein e.V.
Greifswalderstraße 4, 10405 Berlin, Tel.: 030-41723555, Fax: 030-41723557

Vereinigung Berliner Strafverteidiger e. V.
Münchener Straße 16, 10779 Berlin, Tel.: 030-34781265, Fax: 030-34781266

DVJJ - Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V.
Lützerodestraße 9, 30161 Hannover, Tel. : 0511-3483640, Fax. : 0511-3180660

NRV - Zusammenschluss von Richterinnen und Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten e.V
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, Tel: 030-42022349, Fax: 030-42022350

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ)
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin, Tel.: 030-25991-282, -326, -370, Fax 030-25991-281

Rechtsanwaltskammer Berlin
Littenstraße 9, 10179 Berlin, Tel.: 030-3069310, Fax: 030-30693199

Deutsche Strafverteidiger e.V.
Wolfsgangstr. 92, 60322 Frankfurt am Main, Tel.: 069-9591900










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