Eingetragen oder aktualisiert am 03.03.2008
Veranstaltungshinweis: Gefängnisse in Europa zwischen Resozialisation und Ausschluss
Internationale Konferenz 29.02. und 01.03.2008 in Pisa/Italien

Am 29.2. und 1.3.2008 findet in Pisa eine internationale Konferenz zu dem Thema "Gefängnisse in Europa zwischen Resozialisation und Ausschluss" statt. Die Konferenz wird u.a. von der EDA (Europäische Demokratische Anwältinnen und Anwälte) und EJDM (Europäischen Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte) veranstaltet. Es gibt bei der Konferenz auch eine deutsche Simultanübersetzung. Der Tagungsbeitrag beträgt 100 € fuer RAV-Mitglieder 60,00 €.

Programm:

Freitag, 29.2.2007

14.00 Anmeldung und Registrierung
15.00 Begrüßung der Organisatoren; Ezio Menzione (Legal Team Italia)
Begrüßung durch Regionalvertreter Toscana u.a.

Inhaftierung In Europa

Luigi Ferraioli (Professor für Rechtsphilosophie , Universität von Rom, Italien):
„Brauchen wir noch Gefängnisse?“

Virginie Bianchi (RAin, SAF Frankreich, EDA):
„Gefängnisse in Europa; Regeln und Bedingungen im Strafvollzug; Zusammenfassung der Ergebnisse des Seminars in München vom April 2007“

Christiana Bianco; Rechtsanwältin Italien und Referenzperson beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Kommitee Antigone:
„ Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zum Strafvollzug und Freiheitsentzug“

Robert Roth, Kanzler der rechtswissenschaftlichen Fakultät de Universität in Genf; Schweiz:
„Die Rolle des Europäischen Rates zwischen Rechtsprechung und Ratschlag“

Mauro Palma, Präsident der europäischen Anti-Folter-Kommission; Italien:
„Die Kontrolle durch das Europäische Antifolter-Komitee“

Luigi Manconi, Untersekretär im Justizministeriums, Soziologieprofessor an der Universität Rom, Antigone:
„Die Auswirkungen von Langzeitinhaftierung“

Gemeinsames Abendessen und Kulturprogramm

Samstag, 1.März 2008; 9.00 Uhr
Aspekte und Mechanismen des Ausschlusses

Enrico Mazzaduri; Universität Pisa, Italien:
„Sicherheitspolitik und Untersuchungshaft“

Inaki Rivera, Professor an der Universität Barcelona, Katalonien:
„Inhaftierung und Ausweisung von Nicht-EU-AusländerInnen“

Lavinia Lefterache, Richterin am Berufungsgericht in Bukarest, Rumänien; MEDEL:
„Neues Strafrecht in Rumänien im Lichte der Menschenrechte“

Selcuk Kozagacli, Generalsekretär des Fortschrittlichen Anwaltsvereins, Türkei; CHD:
„Das Strafvollzugssystem für politische Gefangene in der Türkei“

Laura James, Juristin, Howard Liga für Strafrechtsreform; Großbritannien:
„Strafmündigkeit Minderjähriger und Strafschärfungen: Trends und europäische Entwicklung“

11.00 Uhr Kaffepause

Helmut Pollähne, Universität Bremen, Deutschland:
„Die neue Ökonomie des Gefängnissystems“

Livio Pepino, Mitglied des Superior Council of the Judiciary, MEDEL:
„Das Paradigma des Feindes und der Wandel des Strafrechtssystem“

Debatte

13.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr
Alternativen zu Inhaftierung

Alessandro Margara, Gerichtspräsident des Surveillance Tribunal, Florenz, Italien:
„Die Alternativen zur Inhaftierung: welche und mit welcher Zielrichtung“

Runder Tisch zu den Alternativen der Inhaftierung
Pietro Buffa, Abteilung der Strafvollzugsverwaltung, Italien
Gemma Calvet, Rechtsanwältin; EDA/ACDDH, Barcelona, Catalunya
Simonetta Crisci, Rechtsanwältin; EDA/LTI, Rom, Italien
Ursula Groos, Rechtsanwältin, RAV, Berlin, Deutschland
Pasquale Taelman, EDA/SAF, Paris, Frankreich
Christoph Marchand, EDA, SAD, Brüssel, Belgien
Franco Scarpa, Direktor des Psychiatrischen Krankenhauses in Montelupo Fiorention, Italien

Resumé
Gilberto Pagani, (Rechtsanwältin, Präsident der EDA)

Die Einzelheiten zur Anmeldung finden Sie unter
http://convegnocarcerepisa.sytes.net

Ein Fortbildungsnachweis über 10 Stunden wird erteilt. Die Anwaltskammer entscheidet über die Anerkennung gem. § 15 FAO.










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