Eingetragen oder aktualisiert am 09.10.2009
Kritische Justiz
Diskussionsveranstaltung am 30.10.2009 um 17.00 Uhr in den Räumen des ECCHR

Einladung zur Diskussion mit den Herausgeberinnen und Herausgeber der Kritischen Justiz (KJ): Eva Kocher, Frankfurt/Oder, Sonja Buckel, Frankfurt/Main, Andreas Fischer-Lescano, Bremen und Felix Hanschmann, Karlsruhe

 

am Freitag, den 30. Oktober 2009 um 17.00 Uhr in den Räumen des ECCHR

 

 

Die vier spannenden Theoretikerinnen und Theoretiker werden die traditionsreiche Publikation vorstellen, z.B. das letzte Schwerpunktheft zur Weltwirtschaftskrise, aber auch mit uns in der Rechtspraxis Tätigen über die Rolle des Rechts (siehe dazu nur den letzten Beitrag von Sonja Buckel: http://www.rav.de/publikationen/infobriefe/infobrief-102-2009/zwischen-schutz-und-maskerade-kritik-en-des-rechts) und andere grundsätzliche Themen diskutieren.

 

Die Kritische Justiz (siehe: http://www.kritische-justiz.de), die in einer spezifischen historischen, sozialen und ökonomischen Konstellation im Jahre 1968 gegründet wurde,  beschreibt ihren eigenen Anspruch (siehe dazu auch http://www.kritische-justiz.de/kjneu/hefte/Aufsatz_KJ_08_03.pdf) wie folgt: „Die Kritische Justiz versteht sich als Publikationsplattform für kritische Rechtswissenschaftler_innen. Ihr Anliegen war und ist die Aufdeckung der Bezüge zwischen Recht und Gesellschaft, d.h. die kritische Auseinandersetzung mit den politischen und ökonomischen Implikationen des Rechts. In der Einsicht, dass kritische Rechtswissenschaft in besonderem Maße den Konjunkturen gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse unterliegt, versucht die Kritische Justiz Bezüge zu emanzipatorischen sozialen Bewegungen zu knüpfen und sich in allen Bereichen des Rechts gegen hegemoniale Deutungsmuster im etablierten juristischen Diskurs zu wenden. Als linke juristische Zeitschrift will die Kritische Justiz ein auf Dauer gestellter Selbstreflexionsprozess sein, der sowohl rechtstheoretisch auf der Höhe der Zeit, als auch zugleich an die politische Praxis alternativer Lebensweisen und kritischer Rechtspraxis angebunden sein muss. Der darüber hinaus den hegemonialen Rechtsdiskurs in der Dogmatik nicht aus den Augen lassen darf, die Argumente wiederum theoretisch entschlüsseln und durch die Praxis kritischer Jurist_innen verändern muss und in dem die organischen Intellektuellen, die Redakteur_innen und Autor_innen der Kritischen Justiz, zudem das gegenhegemoniale Bündnis stets neu schmieden und durchlässig halten müssen, weil sich Kämpfe, Kräfteverhältnisse und Strukturen über die Zeit verschieben.

 

 

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