Eingetragen oder aktualisiert am 26.02.2008
Versicherter mit Sehbehinderung Retinitis pigmentosa hat Anspruch auf einen Blindenführhund
Urteil des SG Aachen vom 22.10.2007

Ein Versicherter mit einer Sehbehinderung in Form einer Retinitis pigmentosa mit einem Restgesichtsfeld von unter 5° beiderseits vom Zentrum ist versicherungsrechtlich einem blinden Menschen gleichzustellen. Ihm steht daher ein Anspruch auf Versorgung mit einem Blindenführhund, als Hilfe zum Ausgleich seiner Behinderung, zu. Nur die kumulative Versorgung mit Blindenlangstock und Blindenführhund ermöglicht blinden Menschen, die sich für einen Hund entscheiden und diesen versorgen können, von fremder Begleitung unabhängige Orientierung und Mobilität sowie eine sichere Fortbewegung im Verkehr.

 











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