Virtuelle Ausstellung: Streetart – Graffiti in Göttingen

Im Rahmen der virtuellen Ausstellung wechseln unregelmäßig die Rubrik-Bilder auf den Seiten der Anwaltskanzlei Sven Adam.

Streetart – Graffiti in Göttingen

Diese virtuelle Ausstellung dokumentiert besondere Graffitis an zwei Wänden in Göttingen, deren Inhalt und künstlerische Kraft für sich sprechen.

Wer die Bilder gefertigt hat ist nicht bekannt. Die Fotos der Graffitis wurden von der Göttinger Fotografin und Webdesignerin Katrin Raabe gefertigt und am 25.12.2020 veröffentlicht. Der Text zu den Bildern von der Homepage von Katrin Raabe:

Im Dezember 2020 wurden in Göttingen an zwei (zuvor absolut schäbigen) Wänden in der Nähe des Göttinger Walls aufwändige Graffitis entdeckt. Die kunstvolle Umsetzung u.a. des Themas „Seenotrettung“ erinnert an den britischen Streetartkünstler Banksy.

Laut Göttinger Tageblatt geht die Polizei „nach eigenen Angaben aufgrund der Inhalte von einer politisch motivierten Protestaktion aus. Das Staatschutzkommissariat hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.“

Die Polizei rief außerdem via Face­book Zeugen dazu auf, sich zu melden: „Unser Ermittlungs­dienst hat ein Verfahren wegen Sach­beschädigung eingeleitet und sucht derzeit nach Hinweisen, wer die Graffitis gefertigt hat.“

Die Kommentare unter dem Post waren allerdings über­wiegend positiv. Hier einige Zitate: „Das ist die schönste Sach­beschädigung, die ich jemals gesehen habe. Trotzdem bleibt es Sach­beschädigung. Leider.“ – „Das ist eher künstlerisch wertvoll als dass es Sach­beschädigung ist.“ – „Echt jetzt?? Sach­beschädigung? Die Bilder sind der absolute Hammer!!!“

Die Bilder und die Auseinandersetzung um die absurde Frage, ob es sich um Sachbeschädigung handelt, sind indes Gegenstand von Berichterstattung der TAZ Nord (Artikel von Reimar Paul vom 01.01.2021), des Göttinger Tageblattes (Artikel von Michael Brakemeier vom 02.01.2021) und des NDR (Bericht von Hallo Niedersachsen vom 04.01.2021) geworden.

Die Bilder: